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Guten Tag

Ich kehre mit meinem 1-Personen-Haushalt (und kleiner Wohnung) zur altbekannten Abfall-Logistik zurück.

  • die Tüten für’s Altpapier sind zu gross und unpraktisch, fallen um, der Inhalt verteilt sich und muss wieder eingesammelt werden. Eine einzige  Papiersammlung alle 2 Monate wäre für mich ausreichend, nur um ein Bild der Menge zu geben, die bei mir anfällt.
  • Plastik-Trennung ist ein sinnloses Konzept. Zu viele verschiedene Sorten, immer verunreinigt mit was Unbrauchbarem, fast immer eine Etikette dran. Es ist das Pferd am Schwanz aufgezäumt, typisch Schweizerisch auf Freiwilligkkeit aufgebaut, ja keine Vorschriften, schon gar keine Steuern (bzw. Lenkungsabgaben). Mit „Freiwillig“ erreicht man die Ziele nicht, ganz einfach. Bei Plastik helfen nur Steuern und Verbote, und zwar bei den Treibern angesetzt (jene die das Material für ihre Verpackungen einsetzten).
  • Metalle kommen nach der Verbrennung aus der Asche raus, sei es mit Magnet, sei es mit Wirbelstrom
  • Einzig die Glasabfuhr hat sich bewährt. Das ist zu wenig an Effizienzgewinn. Bedingung wäre, dass die Glascontainer aus dem Stadtbild verschwinden und Glas nur noch an der Quelle gesammelt würde, und so keine doppelte Logistik und keine doppelten Investitionen anfallen. Man könnte sich auch eine Glas-Sammel-Tour vorstellen, ähnlich der Papier- und Grünabfuhr, wo Glas unverpackt im hauseigenen Container zur Abholung bereit liegt. Es müssten dann allerdings neue Müllwagen her, die mit Glasscherben umgehen können, und nicht überall Glassplitter verteilen: schwierig.

Können Sie mich (und mein Login) bitte aus dem Projekt rausnehmen?

Freundliche Grüsse

Michele (Mike) Wieland

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