Gelungener Start des Pilotprojekts «Farbsack-Trennsystem»

In den ersten zwei Wochen haben von den 2500 ausgewählten Testhaushalten bereits 500 ihren Kehricht mit den Farbsäcken entsorgt. «Das hat uns positiv überrascht», sagte Walter Matter, Leiter Entsorgung und Recycling. «Denn die Umstellung zuhause auf ein neues Trennsystem braucht Zeit und zudem ist die Teilnahme freiwillig», so Walter Matter weiter. Je mehr Haushalte mitmachen, umso mehr Erfahrungen können gesammelt und das Projekt im nächsten Herbst genauer ausgewertet werden.

Weiter haben die bisherigen Sammlungen gezeigt, dass die teilnehmenden Haushalte den Abfall korrekt nach dem Farbsystem trennen – die farbigen Säcke enthalten praktisch keine Fremdstoffe. Bei der Glassammlung hat der violette Sack die Feuerprobe bestanden: Der robuste Sack reisst trotz Scherben nicht. Die im Vorfeld befürchteten Glasverunreinigungen in den Containern sind deshalb bis jetzt nicht aufgetreten. Verbesserungspotential hat sich beim Verschliessen der Säcke gezeigt. Insbesondere bei den Papiersäcken kommt es noch vor, dass sie nicht gut verschlossen sind und loses Papier in den Containern landet. Weil verschmutztes Papier nicht mehr dem Recycling zugeführt werden kann, muss dieses verbrannt werden.
Alle Säcke müssen darum unbedingt gut verschlossen werden.

Eine weitere Herausforderung bleibt die gemeinsame Sammlung von Kehricht und Wertstoffen im gleichen Container (Abfuhrkreis B). Der Anteil an Kehrichtsäcken ist einerseits recht hoch und der Kehrichtsack enthält andererseits nach wie vor viel Grüngut, das im Kehrichtwagen ausläuft und die anderen Säcke stark verschmutzt.

Wir bleiben dran!

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